Um mir die ganzen Details und Bedingungen von Google Analytics zu ersparen, habe ich mich entschlossen auf Piwik zu wechseln. Piwik ist ein auf Open-Source basierendes Web-Analytics-System aus Frankreich, früher bekannt als phpMyVisites. Der größte Aspekt des Systemwechsels ist, dass die IP-Adresse von dir nicht mehr zu Google gelangt, sondern unkenntlich auf meinem Server verbleibt und in keine fremden Hände gerät. An Hand deiner IP-Adresse ist es Google möglich (personenbezogene) Daten in einem gewissen Umfang zuzuordnen, wenn du weitere Dienste durch Google in Anspruch nimmst, wie z. B. Chrome, Mail, Feedburner oder die Google-Suche. Für welche Zwecke dies gesammelt gespeichert wird, wird lediglich mit “System-Systemsicherheit” beantwortet. Für die Server-Systemsicherheit sorgt im Großen und Ganzen eigentlich der Provider selbst bzw. gehört es zu seinen Pflichten. Da Google sich selbst verwaltet, können sich letztendlich die Divisionen an deinen (Verbindungs-)Daten bedienen – je nach Lust und Laune.
Wer eine Website betreibt ist meist daran interessiert, wie eine Website genutzt wird; woher die Besucher kommen; welche Auflösung diese nutzen oder wie lange sie auf einer Internetseite verbleiben. Dadurch lässt sich personenspezifisch nichts kategoriesieren, sondern dient lediglich zur Auswertung und Optimierung der Website.
Nun einige Vorteile von Piwik gegenüber Google Analytics
- Open Source,
- einfache Installation in fünf Minuten,
- eine Installation für mehrere Domains möglich,
- alle Daten verbleiben auf dem eigenen Server,
- in über 30 Sprachen verfügbar inkl. Deutsch,
- mehrere Nutzer mit verschiedenen Rechten anlegbar,
- Unterstützung von Plugins,
- läßt sich in WordPress und anderen CMS via Widgets integrieren,
- Aussehen und Handhabung ähnlich wie bei Google Analytics,
- kein Google-Datenschutzhinweis (Punkt 8.1) mehr nötig.
Internetseite: http://piwik.org
Demo: http://piwik.org/demo
Handbuch: http://pebosi.net/piwik-handbuch

