13. Mai 2009Neue USK Kennzeichen

Die in Berlin sitzende Gesellschaft Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) erneuert ihre – die erst vor einem halben Jahr vergrößerten – Alterskennzeichen für Computer- und Videospiele. Ab Juni 2009 wird die Spieleindustrie angehalten, eine an die FSK angelehnte Version zu verwenden. Die Gründe erklären sich durch die “Verbesserung der optischen Wahrnehmung”.

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Die USK überprüft derweil ausschließlich Spiele- und Informationsprogramme, welche auf physikalischen Datenträgern gespeichert werden.

Nachtrag: Laut heise online sieht die USK in absehbarer Zeit ab, ihre Kompetenzen auf den Online-Spielebereich zu erweitern. Bei den aktuellen PC-Spiele- und Computerfachtiteln mit enthaltenden Datenträgern ist das dazugehörige USK-Label auf das Frontcover gedruckt. Bei Filminhalten, wie zum Beispiel bei Fernsehzeitschriften mit beigepackter Trailer-DVD, wird die entsprechende FSK-Variante genutzt.

Nun stellt sich neben der hiesigen Kennzeichnungspflicht die Frage:
Sollte zusätzlich darüber nachgedacht werden, die vorgestellten FSK/USK-Logos im Fernsehen durch Kurzeinblendung und/oder auf den Covern von Musik-Datenträgern anzuwenden bzw. auszuweiten?
Im zuletzt genannten Beispiel gibt es seit Jahren mehr oder weniger eingedeutschte Versionen des “Parental Advisory — Explicit Content/Lyrics”-Hinweises.

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