Wer, wie, was?
Das Journal ist das Bürotagebuch von Pottval Media mit Artikeln zum Thema Internet, Netzkultur und Webstandards. Anregungen und Kritik zum Journal oder auch Themenvorschläge kannst du hier platzieren :)
Das Journal ist das Bürotagebuch von Pottval Media mit Artikeln zum Thema Internet, Netzkultur und Webstandards. Anregungen und Kritik zum Journal oder auch Themenvorschläge kannst du hier platzieren :)
Die erste Beta von Firefox 4 kommt im neuen Gewand daher, wartet mit neuen Funktionen auf und soll schneller werden. Es sind noch nicht alle Neuerungen implementiert, welche peu à peu in den nächsten Wochen von den Mozilla-Entwickler berücksichtigt werden sollen.
Video: Mozilla Foundation via Golem.de
Der in München ansässige Mobilfunkanbieter Telefónica O2 mottet seine neu erworbene Marke Alice in den nächsten zwei Jahren ein. Die der spanischen Telefongesellschaft Telefónica angehörige deutsche Tochter bekam Ende Januar 2010 das Okay durch die Europäischen Kommission zur Übernahme des Internetdienstleisters HanseNet, welcher zuletzt mit der Marke Alice um Privatkunden geworben hat. HanseNet war bislang unter italienischer Flagge ein Unternehmen der Telecom Italia.
Im Sommer 2012 soll mit Alice endgültig Schluss sein. Was mit dem Alice-Testimonial Vanessa Hessler geschieht, ist keinesfalls sicher. Unter dem Motto “Alice ist jetzt bei O2 zuhause”, findet auch Hessler Einzug in die O2-Shops. Nach der Beerdigung der Marke Alice, soll O2 über eine weitere Zusammenarbeit mit dem italienischen Model nachgedacht werden. Die finale Entscheidung steht noch aus.
Den großen Knall wird es nicht geben: O2 will mit der Einstellung der Marke Alice sehr behutsam vorgehen. Am PoS (engl. point of sale/s = Verkaufsort) ist die Integration in das O2-Portfolio bereits sichtbar. So wird es vorab auch weiterhin TV-Spots und Printanzeigen von Alice geben (Agenturen: D. Pole Communication, Hamburg, und Republic, Mailand).
Beck’s: Eine deutsche Biermarke, welche bis ins Jahr 1949 hinein, ausschließlich im Ausland zu erwerben war, befindet sich zur Zeit in der Mittlebenskrise – neudeutsch Midlife Crisis. Anders ist es nicht zu erklären, warum die Marke der weltgrößten Brauereigruppe Anheuser-Busch InBev nur noch der jungen Zielgruppe angehören will.
Auf bundesweit über sechzehntausend Werbeanzeigen heißt der Marketingstar Beck’s Gold, ein typisches Lagerbier in einer glasklaren Flasche, welches schon einige Jahre Anklang in Szenebars findet. Zumeist auch teurer als das “stinknormale” Pils in der grünen Glasflasche. Alte Herren, Normalos und Spießer werden laut Werbebotschaft mit den Worten “Lieber geiles Bier als gepflegtes Pils” plattgewälzt. Die Kernmarke Beck’s stürzt sich mit seinen Mitstreitern Beck’s Gold, Beck’s Green Lemon und Beck’s Ice ins Delerium.
Wie W&V, fragen auch wir uns: “Nenne uns einer einen triftigen Grund, warum man danach noch, ohne Spott zu riskieren, eine dieser dunkelgrünen Flaschen mit rotem Etikett in die Hand nehmen sollte?”
Wer eine Website betreibt, ist natürlich stets daran interessiert, wie diese genutzt wird: Wie viele Besucher kommen auf meine Website? Woher kommen meine Besucher? Welche Inhalte werden betrachtet? Das ist nur ein Bruchteil von vielen Fragen, die sich in Bezug auf die eigene Internetseite stellen. All diese Fragen beantwortet ein sogenanntes Web-Analyse-Werkzeug, um gegebenenfalls das Angebot verbessern oder auf die Zielgruppe hin optimieren zu können.
Zu den Platzhirschen zählt das von der Firma Urchin entwickelte Web-Analyse-System, welches 2005 vom Suchmaschinenanbieter Google aufgekauft worden ist und heute unter der Bezeichnung Google Analytics angeboten wird. Google Analytics setze ich seit Sommer 2006 auf vielen eigenen und Kundenwebsites ein. Vorteil hierbei war, dass ich eine Vielzahl an Domains mit einem Account beobachten konnte, um nicht unnötig zwischen mehreren Web-Statistiken pro Domain zu pendeln. Jedoch hat die Verwendung von Google Analytics auch seine Schattenseiten.
Diese Nachricht prangt seit dem heutigen Vormittag im WordPress-Backend. Das freie System vereinigt seine bisher getrennten Systeme WordPress und WordPress μ (WPMU = WordPress Multiuser). Mit WPMU war es möglich, mehrere Blogs unter einer Domain bereitzustellen und zu vernetzen. Die jetzige Funktion heißt nun MS (Multisite) und kann optional in WordPress aktiviert werden.
Weiterhin wurde eine neue Navigationsstruktur integriert, welche via “Drag & Drop” erlaubt, einfache Menüs zu erstellen. Sicherlich muss diese Funktion vom jeweiligen Theme unterstützt werden, wie es beispielsweise auch bei der Widget-Funktion der Fall ist. Daran schließt sich an, dass WordPress bei Neuinstallation das neue Standard-Theme “TwentyTen” bereitstellt und die bisherigen Themes “Classic” und das nach Stanley Kubrick benannte “Kubrick” ablöst.